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Wettbewerb Ökolandbau; Ökologischer Landbau

Die Sieger*innen des Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2021 stehen fest!

Bundesministerin Julia Klöckner hat im Rahmen einer Online-Preisverleihung die Sieger-Betriebe des Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2021 ausgezeichnet. Preisträger*innen sind die Bruderkalb-Initiative Hohenlohe in Oberrot, der Backensholzer Hof in Oster-Ohrstedt und der Finkeshof in Borken.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ehrt mit dem Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau seit dem Jahr 2001 Bio-Betriebe, die mit wegweisenden Konzepten besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften. Jeder Sieger-Betrieb erhält ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro. Die Auswahl der Sieger-Betriebe erfolgt durch eine unabhängige Fachjury. Insgesamt haben 39 Bio-Betriebe bundesweit am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen.

Logo Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau

Mit diesem Bundeswettbewerb werden praxisbewährte innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen ausgezeichnet. Die Leistungen der Preisträger*innen sollen auf andere Betriebe übertragbar sein. Sie können damit zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen. Der Bundeswettbewerb kann auch dazu dienen, viele Verbraucher*innen über die Produktionsweise und die Qualität der Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zu informieren und die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe weiter zu erhöhen.

Die diesjährigen Preisträger-Betriebe sind:

Bioland-Hof Backensholz:

Der Hof Backensholz liegt in Nordfriesland im Bundesland Schleswig-Holstein. Der Hof ist seit Generationen ein Familienbetrieb. Er wurde 1989 von den Eheleuten Martina und Ernst Metzger-Petersen umgestellt und wird heute von ihren Söhnen Thilo und Jasper nach Bioland-Richtlinien geführt. Das gesamtbetriebliche Konzept mit einem Hofladen, Restaurant und einer hofeigenen Käserei überzeugte die Jury.

Bioland-Hof Finke GbR:

Der Hof Fink wurde über die letzten drei Jahrzehnte vom konventionellen Schweinezucht- und -mastbetrieb zu einem extrem vielfältigen Bio-Gemüsebaubetrieb entwickelt. Geführt wird der 98 Hektar Gemüse-Betrieb mit 600 Legehennen, 60 Mastschweinen und 110 Dammtieren von Vater Johannes und Sohn Maximilian Finke. Der Hof zeichnet sich durch sein innovatives Stickstoffmanagement im Bewerbungsbereich "Ressourcenschutz, Naturschutz, Landschaftsgestaltung" aus.

Die Bruderkalb-Initiative Hohenlohe

Ziel der Bruderkalb-Initiative ist die artgerechte Kälberaufzucht und Mast aller auf dem Milchviehbetrieb geborenen Kälber sowie eine anschließende regionale Bio-Kalbfleisch Vermarktung. Damit leistet die Initiative Pionierarbeit in einem Marktsegment, welches im Bio-Bereich bisher noch auf wenigen Betrieben und in wenigen Regionen entwickelt ist.

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