Gemeinsam für längere Produktnutzung: Neues Projekt "LebensLänger" startet Netzwerkinitiative
Das bis März 2029 laufende Vorhaben wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert. Getragen wird das Projekt von einem breiten Bündnis aus Praxis, Verbänden und Wissenschaft: dem Runden Tisch Reparatur e.V. (RTR), dem WWF Deutschland, dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI), der Universität Bamberg (UB) und dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP).
Das Projekt setzt an unterschiedlichen Hebeln an, um den Übergang zu einer Kultur der längeren Produktnutzung zu erleichtern:
- Akzeptanz stärken: Durch wissenschaftlich fundierte Kampagnen und Bildungsangebote soll das Vertrauen von Verbraucher*innen in Reparatur- und Sharing-Modelle gestärkt werden.
- Infrastrukturen ausbauen: Lokale und überregionale Angebote für Reparatur, Sharing, Tausch und Wiederverwendung sollen sichtbarer und zugänglicher werden.
- Rahmenbedingungen verbessern: Die Projektpartner erarbeiten Handlungsempfehlungen, um die politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für langlebige Produkte zu optimieren.
Vier spezialisierte Netzwerke für Multiplikator*innen
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Aufbau von vier zielgruppenspezifischen Netzwerken. Diese bieten Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen eine Plattform, um sich zu vernetzen, Synergien zu nutzen und gemeinsam Strategien zu entwickeln:
- LebensLänger-Netzwerk für Kommunen
- LebensLänger-Netzwerk für Zivilgesellschaft
- LebensLänger-Netzwerk für Unternehmen
- LebensLänger-Netzwerk für Wissenschaft
Multiplikator*innen aus Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft, die den Nutzungswandel aktiv mitgestalten und sich austauschen möchten, können sich den jeweiligen Netzwerken anschließen. Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen zum Projekt sowie den einzelnen Netzwerktreffen werden über die beteiligten Projektpartner bereitgestellt.
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