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Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Hochschulklimarat: Beteiligungsorientierte KlimaPläne als Blaupause

Wie gelingt getragener Klimaschutz an Bildungseinrichtungen? Das Projekt "KlimaPlanReal" hat das Format der "Hochschulklimaräte" erprobt. Zufällig geloste Angehörige aller Statusgruppen erarbeiten dabei passgenaue Maßnahmenkataloge. Das methodische Vorgehen steht als frei zugängliche Blaupause für andere Institutionen bereit.

Um wirksame Klimaschutzmaßnahmen an Hochschulen zu verankern, bedarf es breiter Akzeptanz und der Einbindung aller Akteurinnen und Akteure. Das Projekt "KlimaPlanReal" erprobte hierfür das Beteiligungsformat der "Hochschulklimaräte", angelehnt an etablierte Planungszellen und Bürgerräte.

Dabei erarbeiten zufällig geloste Angehörige sämtlicher Hochschulgruppen an zwei Tagen gemeinsam konkrete Handlungsansätze. Das Ergebnis sind sogenannte "KlimaPläne" – strukturierte Maßnahmenkataloge, die den Institutionen Orientierung bieten. Neben den spezifischen Maßnahmen dokumentieren die öffentlich zugänglichen Pläne auch das methodische Vorgehen detailliert. Sie dienen damit als übertragbare Blaupause für weitere Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Ergänzende Praxistipps stehen im DG HochN-Wiki zur Verfügung. Im Folgeprojekt "KlimaPlanReal – intensified" wird das Format ab Oktober 2026 erstmals an einer Kunsthochschule (Burg Giebichenstein in Halle) erprobt und weiterentwickelt.

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