Resiliente Eiweißversorgung: BMLEH fördert Anbausysteme mit Leguminosen
Die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher erklärt dazu: "Wir machen unsere Heimat unabhängiger und krisenfester, indem wir den Anbau von Eiweißpflanzen fördern und die Diversifizierung von Proteinquellen vorantreiben – all das trägt zu einer krisenfesten Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland bei. Grundlage ist praxisnahes Wissen - und genau das fördern wir. Damit wollen wir die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Eiweißpflanzen erhöhen. Unsere ländlichen Räume profitieren, indem wir neue Wirtschaftspotenziale unterstützen und Wertschöpfungsketten ausbauen."
Die Koalition hat vereinbart, strategische Ansätze zur Proteinversorgung zu unterstützen. Derzeit erarbeitet die EU-Kommission eine umfassende und ambitionierte EU-Eiweißstrategie. Auch andere EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Dänemark und die Niederlande haben sich auf den Weg gemacht hin zu nationalen Strategien: Sie unternehmen seit Jahren Anstrengungen, um die Produktion, Verarbeitung und Nutzung heimischer Proteinquellen in der Tierversorgung und der Humanernährung zu stärken. Bereits seit 2012 unterstützt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen seiner Eiweißpflanzenstrategie den heimischen Anbau von Eiweißpflanzen.
Die Bekanntmachung, die das Kompetenzzentrum Proteine der Zukunft in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des BMLEH veröffentlicht hat, sowie weitere grundsätzliche Informationen finden Sie hier.
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